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Ancistrus spec. L 144 (Goldener Antennenwels)
Diese Antennenwelse sind für jedes Regenbogenaquarium eine gewinnbringende Bereicherung. Sie bringen nochmals zusätzliche
Farbe ins Becken und sind im Gegensatz zu anderen Welsen recht lebhaft. Aufgrund ihrer Stacheln haben sie wenig Respekt vor den großen Regenbogenfischen und können somit schnell den Bodengrund für sich einnehmen.
Es ist auch putzig, wenn sie sich auf oder unter einem langen Blatt im Becken niederlassen und durch die Strömung wedeln lassen.
Als weitere Mitbewohner halte ich noch Ringelhandgarnelen, die sich zwar
regelmäßig mit den Welsen im Futterstreit befinden, aber schnell aufgeben und dann einfach warten bis die Welse satt sind. Die Scheren der Garnelen können sich gegen die Welse nicht durchsetzen.
Die
Geschlechter kann man sehr gut unterscheiden, denn die Männchen haben an Maul und Kiemen Barteln, die sich bei Nachzuchten aber erst nach gut 6 Monaten zeigen.

Die recht paarungsfreudigen Antennenwelse werden in einem Regenbogenbecken aber gut im Zaum gehalten. Meine
Regenbogenfische haben bisher erst ein kleines Männchen nicht erwischt. Wenn ich Nachwuchs züchten möchte, setze
ich einfach ein Männchen und zwei Weibchen zusammen mit zwei Tonröhren in ein Nachzuchtbecken um und lasse der Natur ihren Lauf.
Macrobrachium assamense Tiwari (Ringelhandgarnele)
Diese Garnelen sind ebenfalls wackere Gesellen, die sich gut in einem Regenbogenbecken behaupten können. Ausgewachsen werden sie gut 7 cm groß und haben für Garnelen recht kräftige Scheren.

Den Namen Ringelhandgarnelen haben sie von ihren rötlich gefärbten und geringelten Greifarmen. Die Arme der
Männchen sind dabei dunkler und wesentlich länger und kräftiger als bei den Weibchen. Auch die Scheren sind größer und kräftiger.
Untereinander gibt es schon mal das eine oder andere Gerangel. Während die Weibchen nur ums Futter streiten, gehen
die Männchen recht heftig miteinander um. Da kann es dann schon einmal zu einem Verlust von einem Greifarm oder einem Bein kommen. Nach einigen Häutungen sind die Verluste aber wieder nachgewachsen.
In meinem verwachsenen Becken habe ich zu Anfang vier Tiere eingesetzt. Nach einiger Zeit verloren sie ihre Scheu
und zeigten sich auch außerhalb der Fütterung recht mutig unter den Regenbogenfischen. Zuerst wollten die Regenbogenfische neugierig mal probieren, die Garnelenscheren haben sie aber schnell von der schlechten
Bekömmlichkeit überzeugt.

Die Ringelhandgarnelen fühlten sich also offensichtlich wohl und zeigten dies in den anschließenden Wochen deutlich. Nach 12 Wochen habe ich gut 60 Jungtiere rausgefangen und sie produzieren reichlich weiter.
Wer also Geschmack an den Tieren gefunden hat, kann gerne mal bei mir anfragen oder schaut hier unter abzugebender Nachwuchs. (Link mit Anker einfügen)
Weitere Infos unter folgenden Links : http://www.wirbellose.de/ringelhand/index.html http://www.wirbellose.de/arten.cgi?action=show&artNo=026 http://www.wirbellose.de/klotz/ringelhand.html
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